Die Geschichte hinter dem Brettspiel, das der Welt zeigt, wie Banken funktionieren und wie Geld entsteht
"Wie kann es sein, dass Milliardenbanken plötzlich alle zur gleichen Zeit pleitegehen? Und warum brauchen sie unser Geld, um über Wasser zu bleiben? Die meisten insolventen Unternehmen bekommen kein Steuergeld für ihre Rettung. Von den Bürgern zu verlangen, milliardenschwere Institute zu retten, ist schon ziemlich viel verlangt."
Diese Fragen gingen uns 2008 durch den Kopf, als scheinbar alles aus den Fugen geriet und große Banken weltweit kurz vor der Insolvenz standen. Wie kann es sein, dass der Ort, an dem wir unser Geld sicher wähnen, nicht immer sicher ist?
Es stellt sich heraus, dass die enorme Profitabilität von Banken und ihre gelegentlichen Existenzkrisen zwei Seiten derselben Medaille sind. Diese Medaille ist ihr Geschäftsmodell: Während normale Menschen Geld verdienen müssen, bevor sie es ausgeben können, erschaffen Banken Geld jedes Mal, wenn sie Kredit vergeben.
Im Jahr 2008 war Paul Game-Design-Student in Kopenhagen. Er benutzte täglich Geld, hatte aber keine Ahnung, wie es funktioniert. "Wer macht es? Und warum? Kann ich auch welches machen?" Als er die Geschichte des Goldschmieds entdeckte, wusste er, dass sie sich perfekt für ein Spiel eignen würde.
Als Student in Utrecht war Luuk schockiert, dass der Staat Ausgaben für Bildung und Gesundheit kürzte, um milliardenschwere Banken zu retten. Er gründete die Stiftung Ons Geld und sammelte 100.000 Unterschriften für die erste Parlamentsdebatte über Geld seit 200 Jahren.
Ein Investmentbanker in London, der während der Krise 2008 seinen Job verlor. Erst dann erfuhr er vom geldschöpfenden Geschäftsmodell der Banken. Er schloss sich Ons Geld an und erkannte, dass selbst Bankangestellte oft nicht verstehen, wie Geldschöpfung funktioniert.
2016, als Luuk und Gijs Pauls ersten Prototyp spielten, wussten sie, dass sie das perfekte Werkzeug gefunden hatten, um die Öffentlichkeit aufzuklären. Die Spielrunden waren gleichzeitig urkomisch und erhellend – Spieler riefen: "Du bist genau wie Lehman Brothers!", wenn sie plötzlichen Bank-Runs gegenüberstanden.
Diese Momente machten Nachrichtenmeldungen verständlicher und ließen komplexe finanzielle Konzepte greifbar werden. Wir wussten, dass dies der Weg war, die Geschichte des Goldschmieds in die nächste Generation auf der ganzen Welt zu tragen.
Money Maker würde das Monopoly des 21. Jahrhunderts werden.
Game Designer & Economist
"I wanted to create a game that would make people understand how money is really created - not by governments, but by banks."
Physicist & Game Developer
"The mechanics of money creation are as fascinating as any physical law. This game makes those mechanics tangible."
Chemist & Playtester
"As someone who found economics confusing, this game finally made it click. Now I understand how credit creates money!"
Wir glauben, dass man komplexe Zusammenhänge am besten durch eigene Erfahrung lernt. Money Maker lässt dich in die Rolle eines Bankiers schlüpfen und zeigt dir aus erster Hand, wie Geldschöpfung durch Kredit funktioniert.
Wer versteht, wie Geld entsteht, gewinnt ein tieferes Verständnis für Wirtschaft, Investitionen und Finanzmärkte – Wissen, das im echten Leben hilft.
"Unser Ziel ist es, finanzielle Bildung zu demokratisieren – einen Spieleabend nach dem anderen."
Paul schließt seine Masterarbeit mit Money Maker ab, einem Spiel, das der Welt das Bankwesen erklären soll. Damals noch digital und kaum spielbar. Luuk gründet die Stiftung Ons Geld ("Unser Geld"), um das Finanzsystem im Sinne der Bürger zu reformieren.
Ons Geld sammelt 100.000 Unterschriften, um eine Parlamentsdebatte und später eine öffentliche Untersuchung zum Geldsystem zu erzwingen. Gijs schließt sich Ons Geld an.
Paul entwickelt einen Papierprototyp, um die Mechanismen seines digitalen Spiels zu veranschaulichen. Er zeigt ihn Luuk und Gijs von der Stiftung Ons Geld, die fragen: "Was wäre, wenn wir daraus ein Brettspiel machen?" Der erste Druck von Money Maker entsteht und 1.000 Exemplare werden an Unterstützer von Ons Geld verkauft.
Mit Hilfe von Partnerorganisationen in Dänemark (Gode Penge) und Deutschland (Monetative) wird Money Maker ein zweites Mal in vier Sprachen gedruckt: Niederländisch, Dänisch, Deutsch und Englisch.
Nachdem die zweite Auflage ausverkauft ist und drei Banken durch einen Bank-Run zusammenbrechen, beginnt die Arbeit an der dritten Auflage. Das Spiel wird neu gestaltet, um schneller, einfacher und interaktiver für den Massenmarkt zu werden. Die Künstler Aditya Permana, Josh Nelson und Jason Boles stoßen zum Team. 200 Rezensionsexemplare werden an Journalistinnen und YouTuber verschickt.
April: Kickstarter-Kampagne mit über 600 Unterstützern. Oktober: Start der Gamefound-Kampagne. Q4: Alle Spielmaterialien werden für die Produktion freigegeben.
Q1: Die Produktion ist abgeschlossen und die Spiele werden an Lagerhäuser in der EU, im Vereinigten Königreich und in den USA versandt. Die Auslieferung an Unterstützer beginnt und bringt Money Maker in Haushalte und Spieleläden weltweit.